Das Ogham ogham
    (altirisch, sprich Oh-em)



    Da die Kelten wenige schriftliche Aufzeichnungen hinterlassen haben. Ist es schwierig grundlegendes in Erfahrung zu bringen.
    Anhand der verfügbaren Quellen zeigt sich, dass das Ogham- oder auch nach den ersten drei Buchstaben
    Beth Luis fearn oder Beth Luis nion
    Beth-Luis-Nuin-Alphabeth genannte Alphabet ist seit ca. 600 v.Chr bekannt und überwiegend im keltischen Britannien, sowie in Irland weit verbreitet gewesen.
    Man fand über 500 Inschriften in Irland, Schottland, Wales und England zum Teil in aufrecht stehende Steine eingeritzt, wie auch in Handschriften und alten Büchern aus der Zeit zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert n.Chr.
    Eine ganze Reihe dieser alten gälischen und piktischen Inschriften sind bis heute nicht entziffert. Der Lautwert dieser Zeichen ist aus Inschriften bekannt, die sowohl im Ogham-Alphabet, als auch lateinischen Buchstaben zweisprachig verfasst wurden.
    Die 25 Buchstaben sind phonetisch in fünf Gruppen zu je fünf Lauten angeordnet. Jeder dieser 25 Buchstaben hat einen eigenen Namen – den Namen eines Baumes, einer Pflanze oder von Naturelementen wie Blitz (Feuer) und Meer (Wasser). Die einzelnen Buchstaben sind durch eine gerade Linie verbunden, welche den Ast eines Baumes versinnbildlicht, während die Buchstaben die Zweige darstellen.
    Dieser Ast durchschneidet die Vokale (a, o, u, e, i) und die Buchstaben m, g, ng, z, r, ea und oi in der Mitte, während b, l, f, s, n, ui, ia, p unter und h, d, t, c, q, ae über dem Ast stehen.
    Ogham wurde bei Inschriften vertikal von oben nach unten und in Handschriften horizontal von links nach rechts geschrieben.
    Die Symbole Eite (Feder) und Eite thuathail (umgekehrte Feder) wurden am Anfang bzw. am Ende eines Satzes gebraucht.
    Der schottisch-gälische Name für Ogham ist oidheam, was Idee, Ahnung oder Hinweis bedeutet und so den Einsatz dieser Zeichen zu Divinationszwecken vermuten lässt.
    Vermutlich wurde das Ogham nach dem irischen Gott Oghma benannt, der dem Kulturkreis des Volkes Tuatha De Danaan zugeordnet wird. Der Überlieferung nach wurden die Runen den Barden und Druiden von Oghma, dem Gott der Schreibkunst, gegeben.
    Zunächst wurden die Zeichen wohl als rituelle Schrift für Gedenksteine aber auch für die Übermittlung verschlüsselter Botschaften verwendet, wie folgender Ausschnitt aus „The Book of Ballymote“ offenbart. Der alte irische Text aus dem vierzehnten Jahrhundert, weiß über die Ogham-Zeichen folgendes zu berichten:
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    „Oghma, ein der Dialekte und der Dichtung äußerst kundiger Mann, erfand Ogham, das für Zeichen und geheime Rede bestimmt war, um die nur der Eingeweihte wusste...“
    „Frage: Von Wannen, aus welcher Zeit, und von welcher Person und von welcher Begebenheit stammen die Ogham-Zeichen?

    Antwort: Der Ort ist Hibernias Insel, die wir Schotten bewohnen; in der Zeit des Breass, des Sohnes Elathan, des damaligen Königs über ganz Irrland. Die Person war Oghma, der Sohn des Elathan, des Sohnes Dealbadhs, Bruder Breass...“
    ( The Book of Ballymore)


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    Blitzschlag in eine Buche
    Die keltische Kultur war tief verwurzelt in der Natur und eng verbunden mit dem Zyklus der Jahreszeiten. Die geistigen Prinzipien und übergeordneten Zusammenhänge des Daseins wurden aus allem Lebendigen abgeleitet und erkannt. Bäume wurden als Heiligtümer verehrt und so lässt sich vermuten, dass die vertikale Anordnung der Schriftzeichen die Entsprechung zum Stamm des Baumes findet.
    Die neueren Methoden der Baumdeutung bedienen sich Robert Graves Interpretation welches auf Roderick O’Flahertys „Ogygia“ zurück geht welche im Jahre 1793 veröffentlich wurde.
    Beginnend mit der BIRKE (Beithe) und endend mit der EIBE (Iddhadh) zeigt sich dieses System als Einweihungsweg einer naturnahen magischen Praxis in Verbindung mit den energetischen Kräften und den Weisheiten der Bäume
    Man kann sie wie Runen auf Holzstäbchen oder Steine schreiben oder man verwendet sie auf Divinations-Karten, die man entweder selbst anfertigt oder käuflich erwerben kann.

    Ich benutze Ogham-Stäbchen als Orakel. Die verschlüsselte Symbolik zusammen mit einer Reihe von Korrespondenzen, lassen eine Divination ähnlich wie bei Runen oder auch Tarotkarten zu.
    Zusätzliche arbeite ich mit den Ogham –Karten vom keltischen Schamanen Andy Baggott, die Bilder dazu sind vom international renommierten Fantasykünstler Peter Pracownik gestaltet
    Das Keltenorakel ist eine kraftvolle, tief greifende Methode der Weissagung, die Rat und Hilfestellung bei persönlichen Fragen bietet und die spirituelle Entwicklung unterstützt. Es ermöglicht uns den Zugang zu jener zeitlosen Weisheit, die heute noch so bedeutsam ist wie in alter Zeit. Durch das Orakel kann die tiefe Einsicht in die Zusammenhänge der Schöpfung Klarheit bringen und helfen.


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    Magie der Bäume


    Für die Kelten galt "Der Baum" als ein Symbol des Lebens. Der Baum war das Sinnbild für die Verflechtung von Wurzel und Krone, welche auch Materie und Geist symbolisieren. Und die Unterteilung in Ober - Gegenwart und Unterwelt (Krone; Stamm und Wurzel) bilden die Grundlage des keltischen Weltbildes.
    Sie empfanden zutiefst die lebendige Verwandtschaft zwischen Baum (Natur) und Mensch. Und so vielfältig wie der Mensch in seiner Erscheinungsweise ist, ist auch der Baum in jeder Form anzutreffen.

    Yggdrasil ist in der keltisch/germanischen Mythologie die riesenhafte immergrüne Weltenesche, unter deren Bild man sich das ganze Weltgebäude vorstellte. Sie steht im Zentrum von Midgard und berührt alle neun Welten. Sie verknüpft Himmel, Erde und Hölle.. Ihre Krone überragt den Himmel Asgard, ihre Äste und Zweige treiben durch die ganze Welt und ihre drei Wurzeln dringen bis Utgard.



    Bäume haben eine Seele
    oder ein "Höheres Selbst",
    genau wie wir Menschen auch.
    Die Seele oder
    das Höhere Selbst
    der Bäume
    wird Dryade genannt.


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    Diese Baumgeister kümmern sich immer um mehrere Baumgenerationen in einem Gebiet… Dryaden werden seit Generationen von der Dusty – Sippe auf den Inseln gepflegt, dieser Clan ist schon dort ansässig, seit die Tuatha de Danaan auf Erden wandelten und sind „Baumhüter“ geblieben, als sich dieser Stamm beim Erscheinen der Kelten in das Erdinnere zurückzog. Die „Elfin“ (so der Stammesname der Dustys) Gingen auch „in die Erde“, aber nur bis zu 6 Klafter in Erdhäuser. Dusty der 14., wie alle seine Vorgänger kurz Dusty Miller genannt (ein Erbe aus der Napoleonischen Zeit, ab da waren auch Familiennamen für alle Briten Pflicht) kommt wie sein Vater über das Jahr von der Insel, und beseelt unsere Wälder mit Dryaden, wenn es denn nottut… Denn die meisten Wälder bei uns werden ja kommerziell (aus)genutzt und so wurden die meisten Dryaden in Europa „getötet“, bzw. wechselten sie ihre Daseinsebene…


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    Also: Es gibt sie schon hier, unsere Dryaden… Ich bin „befähigt“, sie wahrnehmen zu dürfen und ich habe einen Freund, der einer der wenigen deutschen Baumschamanen überhaupt ist. Von ihm habe ich 3 Dryaden erhalten… Die größere ist aus Eisenbaumholz, welche ich zu großen Zeremonien nutze, die „Mittlere“ ist aus Eschenholz, dies ist mein Wanderstab und die „Kleine“ ist aus Weißdorn, welches ein wunderbarer Massagestab ist. In jedem dieser 3 Stäbe wohnt also ein „Klon“, denn dieses Holz ist „lebend Holz“ (life-wood). Es wird mit Erlaubnis der Baumgeister geschnitten, ja, der Schamane wird sogar zu den Ästen geführt, die er schneiden darf. Und die Dryade gibt dann einen Klon – ein teil von sich selbst – in diesen Abschnitt. Damit kann der Schamane weiter „klonen“, indem er mit diesem lebend – Holz Bäume, bzw. Wälder „aufweckt“, d.h., er beseelt diese Bäume mit einer Klon – Dryade aus seinem Stab! Wenn Menschen sich sonst im Wald Äste schneiden, oder gar Bäume fällen, merken dies die Baumgeister und ziehen sich schnell aus diesem Holz zurück, so ist dieses Holz „tot“… Ebenso wie vertrocknetes Holz an einem Baum…


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    Wann immer wir an Energie oder Unterstützung benötigen, können wir sie erhalten, wenn wir mit dem Wesen der Bäume in Kontakt treten. Seine Energie wird uns helfen unseren Energiefluss zu stärken und aufnahmefähiger und offener zu werden. Du kannst deinen persönlichen Baum auch aus dem keltischen Baumkreis nach deinen Geburtsdaten herausfinden, oder nach dem keltischen Ogham- Alphabet. Oder du entscheidest dich ganz intuitiv für einen Baum. Wähle einen aus, der dir sympathisch ist, aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht magst du seine Form, seine Farbe, vielleicht assoziierst du ein Erlebnis aus der Kindheit damit. Egal, die Grundlage der Baummagie ist eine tiefe persönliche Beziehung zu jedem Baum, der uns wichtig und bedeutsam erscheint. Lerne nun diesen Baum kennen, beobachte und erlebe ihn im Wandel der Jahreszeiten, seine Rinde, seine Blätter und Blüten, seine Formen und was an anderem Leben bei und mit ihm ist. Erfahre alles, was du über und mit diesem Baum in Erfahrung bringen kannst. Suche den unmittelbaren Kontakt, indem du ihn berührst, umarmst, dich mit deinem Rücken an ihn lehnst. Rede mit ihm, wie mit einem guten Freund und nach einiger Übung wirst du seine Antworten vernehmen.


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    Du kannst ihn bitten, dir einen seiner Zweige zu schenken, aus dem du dir einen magischen Stab ( ca.10-15 cm lang und etwa fingerdick ) herstellen kannst. Trockne ihn, entferne die Rinde und wenn du magst kannst du das entsprechende Ogham-Zeichen einschnitzen. Auch ein Amulett aus dem entsprechenden Holz ist energetisch sehr wirksam.


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    1. Übung
    Lehne dich mit dem Rücken an den Stamm deines Baumes und spüre, wie die Energieströme über die Wirbelsäule in den Körper fließen.
    Im Frühling ist dieser Energieaustausch besonders intensiv. Stell´ dir vor, wie alles Ungenehme und Belastende durch deine Fußsohlen hinab in das Erdreich strömt. Der in dir freiwerdende Raum füllt sich dabei mit neuer, aufbauender Lebensenergie.

    2. Übung
    Führe deine Hände rechts und links an den Stamm deines Baumes heran, so als wolltest du ihn umarmen, ohne ihn dabei zu berühren. Konzentriere dich auf die nun fließende Energie zwischen dir und dem Wesen des Baumes. Vielleicht spürst du Wärme oder ein leichtes Kribbeln in deinen Handflächen. Für diese Übung reichen 5 Minuten aus, die du jedoch regelmäßig durchführen solltest. Mit der Zeit wird dieser Energieaustausch intensiver, vielleicht bemerkst dann einen minimalen, leisen Widerstand, wenn deine Handflächen sich dem Stamm nähern. Dieser Widerstand ist die Aura deines Baumes, mit der du dich verbindest.
    Nehme in Liebe und Dankbarkeit den Kontakt mit den Baumgeistern auf, denn sie sind sehr neugierig zu erfahren, was denn ein „Baumabschneider“ so alles erlebt… Es ist sogar möglich, das diese Geister mit Dir kommunizieren, durch die Kraft ihrer Bilder…


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