Druidentum...
Druiden,
gab es sie? meines Erachtens ja, werden sie bei den gegnern erwähnt und schon dort wird das Bild verzerrt......
Weitere Verzerrungen fanden und finden statt durch:
- Die schriftlichen Aufzeichnungen irischer Mönche
- Die Literatur des Mittelalters
- Durch neodruidische Orden....
So ist es schwer, sich wirklich ein Bild von einem *Original* zu machen, und *suchen* gestaltet sich mehr als schwierig... Ich für mein teil habe in dieser Hinsicht beschlossen, mit der Hilfe meiner *Verbündeten* nach Wurzeln zu suchen und an *in mir* zu suchen... Zu praktizieren und weniger darüber zu lesen...
Ein Druide ist heutzutage kein Kelte mehr, sondern eingebunden in die Gesellschaft durch das, was er wirkt. Und dies ist sehr gegenwärtig und auch gegenständlich.
Ein Druide war, ist und wird sein...
Ein Druide ist "Platz" - er I S T der Platz!
So mag einiges was hier geschrieben steht - Orientierung sein, nicht mehr - nicht weniger!
Herzgruß! Eliphaz
{mospagebreak}
Magie der Bäume
Für die Kelten galt "Der Baum" als ein Symbol des Lebens. Der Baum war das Sinnbild für die Verflechtung von Wurzel und Krone, welche auch Materie und Geist symbolisieren. Und die Unterteilung in Ober - Gegenwart und Unterwelt (Krone; Stamm und Wurzel) bilden die Grundlage des keltischen Weltbildes.
Sie empfanden zutiefst die lebendige Verwandtschaft zwischen Baum (Natur) und Mensch. Und so vielfältig wie der Mensch in seiner Erscheinungsweise ist, ist auch der Baum in jeder Form anzutreffen.
Yggdrasil ist in der keltisch/germanischen Mythologie die riesenhafte immergrüne Weltenesche, unter deren Bild man sich das ganze Weltgebäude vorstellte. Sie steht im Zentrum von Midgard und berührt alle neun Welten. Sie verknüpft Himmel, Erde und Hölle.. Ihre Krone überragt den Himmel Asgard, ihre Äste und Zweige treiben durch die ganze Welt und ihre drei Wurzeln dringen bis Utgard.

{mospagebreak}

Bäume haben eine Seele
oder ein "Höheres Selbst",
genau wie wir Menschen auch.
Die Seele oder
das Höhere Selbst
der Bäume
wird Dryade genannt.
Diese Baumgeister kümmern sich immer um mehrere Baumgenerationen in einem Gebiet… Dryaden werden seit Generationen von der Dusty – Sippe auf den Inseln gepflegt, dieser Clan ist schon dort ansässig, seit die Tuatha de Danaan auf Erden wandelten und sind „Baumhüter“ geblieben, als sich dieser Stamm beim Erscheinen der Kelten in das Erdinnere zurückzog. Die „Elfin“ (so der Stammesname der Dustys) Gingen auch „in die Erde“, aber nur bis zu 6 Klafter in Erdhäuser. Dusty der 14., wie alle seine Vorgänger kurz Dusty Miller genannt (ein Erbe aus der Napoleonischen Zeit, ab da waren auch Familiennamen für alle Briten Pflicht) kommt wie sein Vater über das Jahr von der Insel, und beseelt unsere Wälder mit Dryaden, wenn es denn nottut… Denn die meisten Wälder bei uns werden ja kommerziell (aus)genutzt und so wurden die meisten Dryaden in Europa „getötet“, bzw. wechselten sie ihre Daseinsebene…
{mospagebreak}

Also: Es gibt sie schon hier, unsere Dryaden… Ich bin „befähigt“, sie wahrnehmen zu dürfen und ich habe einen Freund, der einer der wenigen deutschen Baumschamanen überhaupt ist. Von ihm habe ich 3 Dryaden erhalten… Die größere ist aus Eisenbaumholz, welche ich zu großen Zeremonien nutze, die „Mittlere“ ist aus Eschenholz, dies ist mein Wanderstab und die „Kleine“ ist aus Weißdorn, welches ein wunderbarer Massagestab ist. In jedem dieser 3 Stäbe wohnt also ein „Klon“, denn dieses Holz ist „lebend Holz“ (life-wood). Es wird mit Erlaubnis der Baumgeister geschnitten, ja, der Schamane wird sogar zu den Ästen geführt, die er schneiden darf. Und die Dryade gibt dann einen Klon – ein teil von sich selbst – in diesen Abschnitt. Damit kann der Schamane weiter „klonen“, indem er mit diesem lebend – Holz Bäume, bzw. Wälder „aufweckt“, d.h., er beseelt diese Bäume mit einer Klon – Dryade aus seinem Stab! Wenn Menschen sich sonst im Wald Äste schneiden, oder gar Bäume fällen, merken dies die Baumgeister und ziehen sich schnell aus diesem Holz zurück, so ist dieses Holz „tot“… Ebenso wie vertrocknetes Holz an einem Baum…
{mospagebreak}

Wann immer wir an Energie oder Unterstützung benötigen, können wir sie erhalten, wenn wir mit dem Wesen der Bäume in Kontakt treten. Seine Energie wird uns helfen unseren Energiefluss zu stärken und aufnahmefähiger und offener zu werden. Du kannst deinen persönlichen Baum auch aus dem keltischen Baumkreis nach deinen Geburtsdaten herausfinden, oder nach dem keltischen Ogham- Alphabet. Oder du entscheidest dich ganz intuitiv für einen Baum. Wähle einen aus, der dir sympathisch ist, aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht magst du seine Form, seine Farbe, vielleicht assoziierst du ein Erlebnis aus der Kindheit damit. Egal, die Grundlage der Baummagie ist eine tiefe persönliche Beziehung zu jedem Baum, der uns wichtig und bedeutsam erscheint. Lerne nun diesen Baum kennen, beobachte und erlebe ihn im Wandel der Jahreszeiten, seine Rinde, seine Blätter und Blüten, seine Formen und was an anderem Leben bei und mit ihm ist. Erfahre alles, was du über und mit diesem Baum in Erfahrung bringen kannst. Suche den unmittelbaren Kontakt, indem du ihn berührst, umarmst, dich mit deinem Rücken an ihn lehnst. Rede mit ihm, wie mit einem guten Freund und nach einiger Übung wirst du seine Antworten vernehmen.
{mospagebreak}

Du kannst ihn bitten, dir einen seiner Zweige zu schenken, aus dem du dir einen magischen Stab ( ca.10-15 cm lang und etwa fingerdick ) herstellen kannst. Trockne ihn, entferne die Rinde und wenn du magst kannst du das entsprechende Ogham-Zeichen einschnitzen. Auch ein Amulett aus dem entsprechenden Holz ist energetisch sehr wirksam.
{mospagebreak}
1. Übung
Lehne dich mit dem Rücken an den Stamm deines Baumes und spüre, wie die Energieströme über die Wirbelsäule in den Körper fließen.
Im Frühling ist dieser Energieaustausch besonders intensiv. Stell´ dir vor, wie alles Ungenehme und Belastende durch deine Fußsohlen hinab in das Erdreich strömt. Der in dir freiwerdende Raum füllt sich dabei mit neuer, aufbauender Lebensenergie.

2. Übung
Führe deine Hände rechts und links an den Stamm deines Baumes heran, so als wolltest du ihn umarmen, ohne ihn dabei zu berühren. Konzentriere dich auf die nun fließende Energie zwischen dir und dem Wesen des Baumes. Vielleicht spürst du Wärme oder ein leichtes Kribbeln in deinen Handflächen. Für diese Übung reichen 5 Minuten aus, die du jedoch regelmäßig durchführen solltest. Mit der Zeit wird dieser Energieaustausch intensiver, vielleicht bemerkst dann einen minimalen, leisen Widerstand, wenn deine Handflächen sich dem Stamm nähern. Dieser Widerstand ist die Aura deines Baumes, mit der du dich verbindest.
Nehme in Liebe und Dankbarkeit den Kontakt mit den Baumgeistern auf, denn sie sind sehr neugierig zu erfahren, was denn ein „Baumabschneider“ so alles erlebt… Es ist sogar möglich, das diese Geister mit Dir kommunizieren, durch die Kraft ihrer Bilder…