CranioSacral Therapie ist eine sanfte, nicht invasive Therapie (als nicht invasiv bezeichnen Mediziner alle Therapieformen, die nicht „in den Körper“ eingreifen, wie Spritzen, Skalpelle, etc.). Sie wurde in den Dreißigern Jahren von Dr. Sutherland auf der Grundlage der Erfahrung von Dr. Still in den USA aus der Osteophatie (die Osteopathie ist eine sanfte Behandlungsform, die sanft mobilisierend auf den Körper wirkt) entwickelt. Dr. John Upledger entwickelte die Methode weiter, besonders hinsichtlich der körperlich-seelischen Anwendungen.
Bei der Cranio-Sacralen Methode wird ganzheitlich und sensibel gearbeitet.
Durch leichte Berührungen an Körper, Sakrum (Kreuzbein) und Kranium (Schädel) sammelt der Therapeut Informationen über den körperlichen Zustand des Patienten.
Ähnlich wie bei Atem- und Herzrhythmus, gibt auch der
Cranio-Sacrale-Rhythmus diagnostische Hinweise in Bezug auf Amplitude (Bewegungsausmaß), Frequenz und Symmetrie.
Mittels indirekter Technik kann man auf fasziale (fasziale= Häute, hier: Bindegewebe, wie Innere Häute z.B. Zwerchfell, Beckenboden, oder Hirnhäute) Bewegungseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, den Energiefluss verbessern, die Vitalität erhöhen und somit die Selbstheilungskräfte aktivieren.Da es eine sehr sanfte Therapie ist, kann sie bei allen Alterstufen vom Neugeborenen bis zum Greis angewandt werden. Durch Mobilisation der Schädelknochen soll das Membranen-Flüssigkeitssystem beeinflusst werden, das sich vom Schädel bis zum Kreuzbein ausdehnt. Diese Flüssigkeit, in der das Zentrale Nervensystem schwimmt, pulsiert ungefähr sechs bis zwölfmal pro Minute. Zunächst lernt der Therapeut den Rhythmus kennen, der über das Bindegewebe am ganzen Körper vom Schädel bis zu den Füssen fühlbar ist. Durch sanften Druck werden dann Schädel und Wirbelsäule massiert.
Als ich meinen Kollegen/innen eröffnete, dass ich an einem Lehrgang zur Cranio-Sakralen-Therapie teilnehmen würde, sagten mir die beiden Kolleginnen, die einen Einführungskurs in die Osteopathie belegt hatten, wenn jemand den Schädelrhythmus erfühlen könne, dann wohl ich….Auf dem Lehrgang selber lernte ich, meinen Händen zu vertraue und dem, was sie wahrnehmen. Es gibt diesen Rhythmus.
Am Dritten Tag wusste ich es sicher. Einen Tag vorher noch, dachte ich, ich „spinne“ Ich musste erst meiner Wahrnehmung vertrauen…
Und als ich sah, was die Liebe Liesel Klett bei Zwei meiner Lehrgangskolleginnen zusätzlich anwandte, um sie von Ihren Beschwerden zu heilen, weiss ich, dass Energie immer da ist…
Danke, Liesel!
Die meisten Schulmediziner nehmen nur noch über die Augen wahr, was Apparate erzählen. Nur die perfektesten Werkzeuge haben wir, im wahrsten Sinne des Wortes, in unseren Händen. Wir müssen nur das zuhören, das „Lauschen“ wieder lernen. So hat ein Jeder die Fähigkeit, Innen- und Außenrotation als Ausdruck dieses Rhythmus am ganzen Körper eines Menschen wahrzunehmen, und Hände vermögen auch auf diesem Weg, scheinbar „wahre Wunder“ zu vollbringen.
Die Zukunft wird es zeigen.
„Wer heilt, hat recht“… „Was heilt, ist hilfreich“…
So bin ich glücklich, auch diesen Weg zur Ganzheit gefunden zu haben…
In Liebe…
Eliphaz 2004
„ Der Mensch ist ein
Behälter,
den das Wasser erfunden
hat um auf dem Land
spazieren gehen zu können“
Deane Juhan