Als Buddhist kannst du nicht geboren werden.
    Zum Buddhisten wird man, indem man zu den Drei Juwelen, - Buddha, Dharma und Sangha - „Zuflucht nimmt“.
    Diese Zufluchtnahme ist ein Ritual, aber keine einmalige Handlung, sondern ständige Bewegung vom Weltlichen fort und auf das Transzendente zu.
    Zum Buddha nehme ich Zuflucht
    Zum Dharma nehme ich Zuflucht
    Zum Sangha nehme ich Zuflucht
     
    Am 26.12.2003 habe ich mich für den Beitritt in den Mitra Shanga des FWBO in Minden entschieden.
    In einem schlichten Ritual im Rahmen einer Puja habe ich mit folgenden Worten, Zuflucht zu den drei Juwelen genommen:
     
    “Buddham Saranam Gacchami
    Dhamman Saranam Gacchami
    Sangham Saranam Gacchami”
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    Bodhisattva Ideal
    Bodhisattva (sansk: Bodhi „Erleuchtung“ oder „Erwachen“ und Sattva „Wesen“ oder „Sein“) bedeutet „Erleuchtungswesen
    Die Ausgangsmotivation ist der Erleuchtungsgeist (sanskrit: bodhicitta) Bodhicitta ist die selbstlose Entschlossenheit, das Ziel der Erleuchtung nicht aus Eigennutz, sondern zum Wohle aller Wesen zu erlangen.
    Ein Bodhisattva kann jemand sein, der bereits erwacht ist oder aber sich konsequent darum bemüht. Oft sind auch Erwachte damit gemeint, die voller Liebe und Mitleid sind und anderen helfen, den Weg ins Nirwana/zur Erlösung zu finden. Allumfassendes Mitgefühl ist das Herz der Weisheit
     
    Die Vier Großen Bodhisattva Gelübde
    Die Zahl der Wesen ist unendlich, ich gelobe sie alle zu erlösen
    Gier Hass und Unwissenheit entstehen unaufhörlich, ich gelobe sie zu überwinden
    Die Tore des Dharmas sind zahllos, ich gelobe sie alle zu durchschreiten
    Der Weg des Buddha ist unvergleichlich, ich gelobe ihn zu verwirklichen
     
    Unterschieden wird zwischen irdischen und überirdischen Bodhisattvas. Erstere sind im Weltleben stehende Menschen, die von Güte (maitri) und Mitgefühl (karuna) getragen, ihre Verdienste zum Wohle aller mitfühlenden Wesen (Menschen und Tiere) einsetzen.
    Letztere sind überirdische (transzendente) Wesenheiten, die in gleicher Weise den Wesen beistehen und ihnen auf dem Pfad der Befreiung behilflich sind. Die bekanntesten transzendenten Bodhisattvas sind: Avalokiteshvara, Manjushri und Maitreya
    Maitreya, ist der Buddha der Zukunft. Er ist ein Symbol der Kontinuität großer Lehrer und Vorbilder der Menschheit und vermittelt eine Lehre der Menschlichkeit und des vollkommenen Erwachens. In den Ländern Asiens wird Maitreya als Träger der Hoffnung auf eine bessere Zukunft gesehen
     
    Mein persönlicher transzendenter Lieblings Bodhisattva ist Vajrapani.
    Er erscheint in seiner friedlichen Form zweiarmig zusammen mit dem Bodhisattva Padmapani an der Seite von Buddha Amitabha im Reinen Land von Dewachen. Oft wird er auch in seiner zornvollen Form, mit Vajra in der Rechten und Fangschlinge in der Linken, von einem Feuerkranz umgeben dargestellt.
     
    Hier sehe ich die positiven Seiten von Licht und von Schatten. Manchmal müssen wir zum Vajrapani werden um das Beste in uns zum Vorschein zu bringen.
     
    Ein anderer Guru (sansk. Lehrer) meines Herzens ist Padmasambhava (der Lotusgeborene), weitläufig bekannt als Guru Rinpoche, der große Verkünder des tantrischen Buddhismus und eigentliche Gründer des Lamaismus. Er ist im 8. Jhd n.Chr. aus Indien nach Tibet eingeladen worden, um die Bön-Religion zu unterwerfen. Er hatte 25 Jünger, die ihm beim Verbreiten der heiligen Schriften Buddhas unterstützten. Sein Mantra ist
    OM A HUM VAJRA GURU PADMA SIDDHI HUM
    Er gilt auch als Verfasser des Bardo Thödol ("Das Tibetanische Totenbuch").

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    ANAPANA-SATI – die buddhistische Atemmeditation
    *wach, entspannt und geistesklar*


    Der Begriff *Anapana-Sati* kommt aus Indien und bedeutet „Achtsamkeit beim Ein- und Ausatmen“. Diese Methode wird auch als „Vergegenwärtigung des Atems“ bezeichnet.
    Sie wirkt den Geist klärend, indem sie die Fähigkeit, aufmerksam zu sein, pflegt und stärkt.
    Die Konzentrationsfähigkeit wird erhöht und das ermöglicht uns, die eigene Aufmerksamkeit immer beständiger auf eine Sache richten zu können.


    Vorbereitung
    Die gute Vorbereitung ist ein wichtiger Aspekt, um mit dem Meditieren überhaupt anfangen zu können. Sorge dafür, dass Du während des Übens nicht gestört wirst. Bereite deinen Meditationssitz vor und lenke deine Gedanken schon vor der Meditation auf die bevorstehende Übung. Schau einfach mal aus dem Fenster – oder, falls Du in der Natur meditierst – schau in die Landschaft und genieße den Anblick. Dann sammle dich, senke deinen Blick auf den Boden etwa zwei Meter vor dir und schließe die Augen…
    Hilfreich ist es auch – nachdem die für Dich angenehmste Meditationshaltung eingenommen ist – von den Füßen bis zum Kopf durch Deinen Körper zu gehen, um dann beim Atmen anzukommen….
    Lasse es einatmen – Lasse es ausatmen…
    So kannst Du bei dir und bei dem, was Du tust, ankommen….


     

     
     
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    Die vier Abschnitte

    Erster Abschnitt
    Spüre Deine Empfindungen des Atems, wie er – ganz natürlich – in den Körper hinein- und wieder herausfliesst. Kurz nachdem jeder Atemzug den Körper verlassen hat, markiere dies in Gedanken mit einer Zahl…
    Auf diese Weise zählst Du zehn Atemzüge und beginnst dann wieder von vorne mit „eins“.
    Dies praktiziere etwa 4 bis 5 Minuten…

    Zweiter Abschnitt
    Zähle nun jeden Atemzug, kurz bevor er in den Körper eintritt…
    Auch wieder zehn Atemzüge lang und beginne dann wieder bei „eins“.

    Dritter Abschnitt
    Nach einigen Minuten höre mit dem Zählen auf und spüre einfach den gesamten Atemfluss, so wie er sich ohne Dein lenkendes Eingreifen darstellt, so, wie es ist.

    Vierter Abschnitt
    Wiederum nach ca. 4 bis 5 Minuten richte deine Aufmerksamkeit auf den Punkt, an dem Du die erste Berührung der einströmenden Luft mit deinem Körper spürst. (Wird wahrscheinlich irgendwo im bereich der Nase sein – der genaue Ort erscheint nicht wichtig). Wähle einen Punkt, der dir passend erscheint, und lasse Deine Aufmerksamkeit bei den feinen Empfindungen verweilen, die der Luftstrom an diesem Punkt hervorruft.

    Ausklang
    Und nach einigen Minuten löse Dich sanft aus der Betrachtung und öffne die Augen, wecke sanft deinen Körper, bewege ihn und verweile dann in der Reflexion, was Dir diese Meditation gebracht haben mag.



     
     
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    Hilfreiches
    Das Zählen in den beiden ersten Abschnitten ist unterstützend zu sehen. Es ist nicht schlimm, auf einmal bis 21 gezählt zu haben oder auch *vergessen* zu haben – „War ich jetzt bei 4… oder bei 5? – wenn Du dies bemerkst, fange einfach wieder bei „eins“ an. Sei bei Dir und deinem Atem. Das Zählen ist ein Hilfsmittel… Nicht mehr – nicht weniger…
    Es kann auch in der ersten Phase hilfreich sein, die Zahl wie einen Wassertropfen in eine Wasserfläche fallen zu lassen, oder auch, sie auf einem Luftballon steigen zu lassen. Du darfst sie aber auch bloß *denken*. Wichtig ist, dass Dir Deine Technik hilfreich erscheint und nicht, wie Andere es erleben. Der Atem steht im Mittelpunkt Deines Erlebens und die Zahl im Hintergrund.
    Ziel ist es, die Aufmerksamkeit ununterbrochen bei Deiner Erfahrung des Atems zu halten, um auf diese Weise tiefe Ruhe und Zufriedenheit zu erleben.
    Auch ist dies kein *Leistungssport*, es geht nicht darum, möglichst viele Atemzüge in der Minute *zu erledigen*. Wir atmen etwa 16-mal in der Minute. Es kann durchaus sein, dass die Atemfrequenz beim Praktizieren sinkt.
    Nehme auch wahr, ob deine Atmung auch nach dem Ein- oder dem Ausatmen eine kleine Pause macht. Genieße auch dies!
    Schwer ist es, Geräusche aus dem *Außen* außen vor zu lassen. Versuche auch hier, diese Geräusche nicht zu bewerten (ich habe in einer Fußgängerzone Meditieren gelernt), sondern nur als Geräusch zu nehmen…
    Nehme dir regelmäßig Zeit zum meditieren, dies hilft, eine regelmäßige Praxis und Übung zu bekommen.
    Bewahre dir auch einen gewissen *Anfänger-Geist*, so wirst Du auch nach Jahren überrascht sein, dass es *Routine* beim Meditieren nicht gibt…
     


    Ich wünsche viel Spass beim Ausprobieren.
    Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Namaste´
    Eliphaz
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    die Metta-Bahavana
    (die Entwicklung und die Hege und Pflege liebevoller Güte).

    Diese Meditation geht auf den Buddha Sakyamuni (Sidartha Gautamas) zurück und ist eine Betrachtung in 4 (5) Stufen...


    Nachdem Du Dich in Deine Meditationshaltung begeben hast und bei Dir angekommen bist, ist folgendes zu üben:

    1) Zu Beginn entwickel ein Gefühl von Freundlichkeit und Wohlwollen Dir selbst gegenüber. Verschiedene Methoden können helfen, diese von Herzen empfundene Freundlichkeit zu wecken, wenn sie sich nicht spontan einstellt: Bilder (z.B. die Vorstellung von Licht durchflutet zu werden); Sätze (z.B. "Möge ich glücklich sein!"); Erinnerungen an Momente, in denen Sie sich in tiefer Harmonie fühlten u.v.m. In der Metta Bhavana lernt jeder Übende im Laufe der Zeit, wie er oder sie am wirkungsvollsten zu echt empfundenen positiven Emotionen findet.

    2) Im zweiten Abschnitt stelle dir einen Menschen vor, der dir nahe steht. Lasse ihn in deiner Vorstellungskraft so lebendig wie möglich werden und denke vor allem an seine guten Eigenschaften. Spüren deine Verbundenheit mit diesem Menschen und lasse auch zu ihm Gefühle von Wärme und Freundlichkeit fließen. Du kannst dies wieder stimulieren oder verstärken, indem du Bilder oder Sätze einsetzt.

    3) Im dritten Abschnitt denke an jemanden, der Dir normalerweise gleichgültig ist, zu dem du weder Zu- noch Abneigung empfindest. Vielleicht ist es jemand, den du sogar recht gut kennst, der dich aber nicht sonderlich interessiert. Indem du dich in deiner Vorstellungskraft dieser Person mit Interesse zuwendest und über die menschlichen Grundanliegen reflektierst, die du mit ihr gemein hast, schließe auch diesen Menschen in dein Metta ein.

    4) Dann denken an jemanden, den Du nicht magst - einen "Feind". Versuche Dich sich nicht in Hassgefühle zu verwickeln, sondern diesen Menschen mit frischem, offenem Blick zu betrachten. Dabei geht es nicht darum, eine bestehende Abneigung "wegzureden", sondern den betreffenden Menschen in größerem Zusammenhang zu sehen: mit all seinen Schwächen, aber auch mit seinen schönen Seiten, seiner Sehnsucht nach Glück etc. Sende auch diesem unbequemen Menschen Dein Metta.

    5) Im letzten Abschnitt stelle dir sich alle vier Personen - Dich selbst, Freund, neutrale Person und Feind - gleichzeitig vor und hülle alle vier gleichmäßig in dein Metta ein. Dann lasse Deine liebevollen Gefühle frei ausströmen, zunächst zu allen in Ihrer unmittelbaren Umgebung, und dann in immer weiteren Kreisen hinaus zu allen Menschen und allen empfindenden Lebewesen, soweit Deine Vorstellungskraft Dich trägt.... Bis hin zu allen Wesen in allen Welten.... Very Happy
     
     


    Schließlich bringe die Übung allmählich zum Abschluss, entspanne dich und spüre noch einige Augenblicke nach. Very Happy

    Recken, strecken, zu Dir kommen....

    Viel Vergnügen!
    In liebe
    Eliphaz {mospagebreak}
     

    Das Lebensrad (1)

    ° Grundlage zum Verständnis des Spiralpfades °

    Wer sich für Asien und speziell Nordindien/Nepal/Tibet interessiert, kommt meist an so komische Wandteppiche, den sog. Thangkas, nicht vorbei.

    Auf vielen ist etwas Kreisrundes abgebildet. Es sieht interessant aus, da viele Figuren und Geschehnisse zu sehen sind. Und wenn jemand dabei steht, der etwas Ahnung davon hat und etwas zum erklären abgibt, könnte dies auch mehr als ein paar Minuten/Stunden dauern, das Schauen und das Begreifen…

    Und solch eine Schau möchte ich jetzt mit Euch machen, wenn Ihr es mögt…

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    Es gibt zwei Bedingtheiten…

    Das eine ist die „kreisförmig verlaufende“ oder *reaktive* Art der Bedingtheit und die Andere ist gewissermaßen spiralförmig, weiterführend, fortschreitend…

    Die kreisförmig verlaufende Bedingtheit ist das *Rad des Lebens*, wie es der Buddha in der Nacht seiner Erleuchtung gesehen hat. Dies wurde in vielen Kulturen von den unterschiedlichsten Künstlern dargestellt, zu verschiedenen Epochen und auch in den verschiedensten Darstellungen. Und dies ist es, was der geübte Zuschauer zu sehen bekommt:

    Im Zentrum befindet sich die Nabe, welche von drei Tieren gebildet wird:

    Einem roten Hahn, der gierig in der Erde scharrt,

    einer grünen Schlange, deren rote Augen vor Ärger funkeln, und

    einem schwarzen Schwein, das sich unwissend im Schlamm suhlt.

    Diese Nabe ist von einem zweiten, größeren Ring umgeben, welcher senkrecht in zwei Hälften geteilt ist, in eine Schwarze und in eine Weiße.

    In beiden Hälften sind Männer- u. Frauengestalten zu erkennen.

    Die Figuren der schwarzen Hälfte stürzen kopfüber nach unten, einige nackt und missgestaltet, andere aneinander gekettet, während die der weißen Hälfte sich aufwärts bewegen, einige sich an den Händen fassen und alle blicken nach oben, zum Zenit.

    Der nächste Ring des Rades ist der Größte.

    Er wird durch sechs Speichen in sechs Abschnitte aufgeteilt. Jeder Abschnitt stellt eine Welt dar. Diese Welten stehen für bestimmte Gemütsverfassungen oder Bewusstseinsebenen.

    Die Reihenfolge dieser Welten wird manchmal unterschiedlich dargestellt, doch die *Götter* oder *Devas* finden wir immer oben.

    Diese leben in wunderbaren Palästen und genießen die größten Freuden. So eine richtige *Licht und Liebe – Welt*, einige von diesen Gotterscheinungen wirken transzendent und verständigen sich durch bloße Gedanken.

    Diesem Ring im Uhrzeigersinn folgend sehen wir als Nächstes die Welt der *asuras* oder *Titanen*, welche in andauernder Feindseeligkeit und Eifersucht leben. Sie kämpfen… Ohne Unterlass mit Rüstungen und Waffen. Sie möchten gerne in den Besitz der Früchte eines wunscherfüllenden Baumes gelangen. Auch versuchen sie, die * Welt der Götter* zu erobern…

    Das nächste Segment zeigt die Welt der *pretas* oder *hungrigen Geister*. Voll aufgequollene, prall gefüllte Bäuche bei total dünnen Hälsen und Münder, so winzig wie Nadelöhre. Fast umkommend vor Hunger, doch egal, welche Nahrung sie berühren, alles verwandelt sich in Feuer oder Kot.

    Die Wesen im untersten Abschnitt werden gefoltert. Einige in Eisblöcke gefroren und Andere stehen in Flammen. Einige geköpft, andere zersägt und wieder Andere werden von Ungeheuern verspeist…

    Als Nächstes sehen wir verschiedene Arten von Tieren:

    Fische, Insekten, Vögel, Reptilien, Säugetiere; große und kleine, zahme und räuberische…

    Sie erscheinen paarweise und suchen nach Nahrung.

    Der letzte Abschnitt stellt die Menschenwelt dar. Wir erkennen Häuser und Gehöfte, Felder und Gärten. Menschen bestellen den Boden, säend und erntend. Wiederum Andere kaufen und verkaufen. Einige verteilen Almosen und manche meditieren.

    Die Bewohner solcher Welten verweilen nicht ständig in Einer, sie verschwinden und erscheinen dann wieder in einer anderen. Selbst Götter verlassen Ihre Welt – obwohl sie sehr sehr lange in dieser Welt verweilen…

    Der äußerste Ring des Rades, die Felge, ist in zwölf Abschnitte gegliedert. Sie veranschaulichen die Phasen, die die Lebewesen durchlaufen, wenn sie im vorherigen Ring von einer Welt in die Nächste wechseln. Im Uhrzeigersinn zeigen diese zwölf Bilder:

    1.) Einen Blinden mit Stock

    2.) Einen Töpfer mit Töpferscheibe und Gefäßen

    3.) Einen baumerkletternden Affen

    4.) Ein Boot mit 4 Insassen, von denen einer das Boot steuert

    5.) Ein leeres Haus

    6.) Eine Frau und einen Mann in Umarmung

    7.) Einen Mann mit einem Pfeil im Auge

    8.) Eine Frau, die einem Mann ein Getränk anbietet

    9.) Einen Mann, der Obst von einem Baum pflückt

    10.) Eine schwangere Frau

    11.) Eine Frau bei der Entbindung

    12.) Einen Mann, der einen Leichnam zu einem Verbrennungsplatz trägt.

    Ein furchterregendes Ungeheuer – halb Dämon und halb wildes Tier – umfasst von hinten dieses Rad. Sein kopf lugt über den oberen Rand. Es hat drei Augen, lange Fangzähne und trägt eine Krone aus Totenschädeln. An den Seiten des Rades ragen seine Klauenfüße hervor und unten sehen wir seinen Schwanz baumeln.

    Dies ist das sich ewig drehende Lebensrad.

    Und aus diesem kann sich (mit genauer Kenntnis dieser Bedingtheiten an einer bestimmten Stelle der Spiralpfad entwickeln, der Pfad, der einen Menschen zur Erleuchtung führen kann, zum Stromeintritt. Wer fähig ist, dies zu erkennen, dem steht dieser Weg frei und offen…

    Wer immer nur reagiert, statt kreativ mit den Möglichkeiten, die dies Leben bietet, zu sein, der wird sich weiter auf diesem Rad wieder finden, an irgendeiner Stelle zu irgendeiner Zeit.

    Das Rad des Lebens…

    In Liebe

    Eliphaz